AUSWIRKUNGEN VON PR-TRENDS AUF DAS CONTROLLING

Die Trends in der Unternehmens-
kommunikation beeinflussen auch die Ausgestaltung des Controllings in Unternehmen.

05.09.2014 - Der Stellenwert der Kommunikation in Unternehmen hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewandelt. Unternehmen müssen sich heute nicht nur stärker und auffälliger positionieren, sondern auch höhere Informationsbedürfnisse und -ansprüche ihrer Stakeholder erfüllen.

Welche Auswirkungen die Trends und Perspektiven der Unternehmenskommunikation insbesondere auf die Controllingfunktion in Unternehmen haben, diskutiert der Artikel von Jörg E. Allgäuer und Matthias Larisch im Sonderheft 2/2014 des Controlling & Management Review (CMR). Die CMR, herausgegeben an der WHU Otto Beisheim School of Management von Prof. Dr. Utz Schäffer und Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, besteht seit 1957 und ist die führende und meistzitierte deutsche Fachzeitschrift im Controlling.

Download: Trends und Perspektiven in der Unternehmenskommunikation

 

Studien: Eine PR-Wunderwaffe?

Studien schaffen Win-win-win-Situationen - sofern sie richtig konzipiert und umgesetzt werden.

01.07.2014 - Wenngleich der Einsatz von Studien schon seit Jahrzehnten zum Repertoire der Public-Relations-Arbeit zählt, scheint die Beliebtheit von Studien als PR-Instrument in den vergangenen Jahren stark zugenommen zu haben. Derzeit erscheint kaum eine Publikation, in der sich nicht Umfragen, Analysen, Befragungen oder sonstige empirische Arbeiten finden lassen, die von Unternehmen finanziert und für PR-Zwecke verwendet werden.

Der Beitrag „Studien als PR-Instrument“ von Jörg E. Allgäuer und Matthias Larisch im Loseblattwerk „Kommunikationsmanagement“ zeigt auf, welche Bedeutung der Einsatz von Studien in der Öffentlichkeitsarbeit hat und wie Studien für PR-Zwecke erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden. Das Handbuch „Kommunikationsmanagement: Strategien – Wissen – Lösungen“ ist das älteste und umfassendste Standardwerk der Public Relations und wird herausgegeben von Professor Günter Bentele, Manfred Piwinger und Gregor Schönborn.

Download: Studien als PR-Instrument

 

Vertrauen will Konsistenz

Wer das Vertrauen verliert, verliert nahezu alles. Einer der Gründe: Die Inkonsistenz von Kommunikations- maßnahmen.

01.05.2013 - Dem Aufbau und der Pflege von Vertrauen kommt im Finanzsektor eine noch höhere Bedeutung zu als in anderen Branchen. Aktivitäten der Finanz-PR sind daher streng danach zu bewerten, welchen Beitrag sie zur Vertrauensbildung leisten. Und da Vertrauen nur entstehen kann, wenn das Verhalten der Finanzorganisation über alle Organisationsbereiche konsistent ist, sind PR-Aktivitäten in der Finanzbranche ganzheitlicher und integrierter auszurichten als dies in vielen anderen Wirtschaftsbereichen nötig ist.

Weitere markante Charakteristika der Finanz-PR sind:

  • Die Dominanz der Corporate Communications
  • Eine systematische Personality-PR für die Mitglieder der Geschäftsführung,
  • Häufige Third-Party-Endorsements
  • Eine überzeugende Darstellung der Corporate Responsibility-Aktivitäten

Mit der Ausgestaltung dieser Schwerpunkte beschäftigt sich der Beitrag „Public Relations von Finanzorganisationen“ von Matthias Larisch im Loseblattwerk „Kommunikationsmanagement“. Das Handbuch „Kommunikationsmanagement: Strategien – Wissen – Lösungen“ ist das älteste und umfassendste Standardwerk der Public Relations und wird herausgegeben von Professor Günter Bentele, Manfred Piwinger und Gregor Schönborn.

Download: Public Relations von Finanzorganisationen

 

PUBLIC-AFFAIRS-MANAGEMENT FÜR DIE FINANZBRANCHE

Die zunehmende Regulierung des Bankensektors hat vor allem einen Effekt: Eine steigende Professionalität in den Public-Affairs-Aktivitäten von Finanzorganisationen.

31.07.2012 - Seit Jahrzehnten gehören Banken zu den am stärksten regulierten Branchen in Deutschland. Dies hat vor allem mit ihrer besonderen volkswirtschaftlichen Rolle zu tun. Einer rein marktwirtschaftlichen Koordination von Angebot und Nachfrage im Finanzsektor hat der deutsche Gesetzgeber immer schon misstraut.

Die Finanzkrise hat dieses Misstrauen noch einmal deutlich verstärkt. Die Folge: immer neue Vorschläge zur weiteren Regulierung des Finanzsektors. Politische Entscheidungsträger, die Finanzinstitute stärker an die Leine nehmen wollen, erhalten in der deutschen Bevölkerung viel Unterstützung. Wenn Banken nicht zum Spielball politischer Interessen werden wollen, haben sie nur die Möglichkeit, Einfluss auf den politischen Willensbildungsprozess zu nehmen.

Wie Public Affairs in der Finanzbranche grundsätzlich funktioniert und welche Tendenzen im Lobbying von Finanzorganisationen zu erkennen sind, erläutert der Artikel "Politische Einflussnahme managen" im bankmagazin (7.12).

Politische Einflussnahme managen als PDF

 

MEDIENARBEIT FÜR BANKEN IN RAUEN ZEITEN

 

20.06.2012 - Wir alle wissen: Mit dem Image der Banken steht es nicht zum Besten. Umfragen kommen seit Jahren unisono zu dem Ergebnis, dass Banken wenig Vertrauen entgegen gebracht wird und ihr Ansehen weit unter dem anderer Branchen liegt. Es gehört mittlerweile fast schon zum guten Ton, die Finanzbranche zum Sündenbock wirtschaftlicher Fehlentwicklungen aller Art zu machen und Bankenvertretern bei ihren Handlungen stets unlautere Motive zu unterstellen.

Auch die Medien nehmen gegenüber Finanzdienstleistern eine von tiefem Misstrauen geprägte Haltung ein. Selbst eindeutig positive Meldungen der Branche oder einzelner Vertreter werden von den Medien häufig relativiert, in den Zusammenhang negativer Entwicklungen gestellt oder so aufbereitet, dass verfestigte Vorurteile gegenüber der Finanzbranche weitere Nahrung erhalten.

Es ist daher schon nachvollziehbar, dass viele Banken ihre Öffentlichkeitsarbeit reduzieren und ihren Umgang mit Journalisten neu definieren. Doch das ist keine gute Strategie, wie im Artikel "Medienarbeit in rauen Zeiten" im bankmagazin (6.12) aufgezeigt wird.

Medienarbeit in rauen Zeiten als PDF

 

PUBLIC RELATIONS VON FINANZORGANISATIONEN

Finanzorganisationen sind durch zahlreiche Besonderheiten geprägt. Und diese schlagen sich auch auf die Ausgestaltung der PR-Arbeit nieder.

01.09.2011 - Beschäftigt man sich intensiver mit der Öffentlichkeitsarbeit von Finanzorganisationen, fällt vor allem eines auf: Sie ist anders. Sie unterscheidet sich von der PR-Arbeit der Unternehmen anderer Branchen in ihren Schwerpunkten, ihrer Tonalität und ihrer Ausgestaltung.

Warum? Finanzorganisationen sind durch einige Besonderheiten geprägt, die sich auch auf die Ausgestaltung ihrer PR-Arbeit niederschlagen. Zu diesen zählen vor allem ihre volkswirtschaftliche Rolle, die Intensität ihrer Regulierung, die Eigenheiten der Finanzberichterstattung und vor allem die Spezifika ihrer Produkte. Wenn man intangible, abstrakte, komplexe, in ihrem Erfolg schwer messbare und vielfach austauschbare Produkte zu kommunizieren hat, spielen Aufbau und Pflege von Vertrauen gegenüber den Zielgruppen eine noch größere Rolle als in anderen Branchen. Dementsprechend dominieren im Finanzsektor Corporate Communications-Maßnahmen, Markenbildungsprozesse, integrierte Kommunikationsansätze und die systematische Positionierung von handelnden Personen.

Erstaunlich ist, dass in der Literatur diese Besonderheiten so gut wie gar nicht aufgegriffen werden. PR-Bücher, die Allgemeingültigkeit für alle Branchen proklamieren, enden häufig dort, wo es für den Finanz-PRler erst richtig interessant wird. Öffentlichkeitsarbeiter aus anderen Branchen tun sich regelmäßig schwer, die Gesetzmäßigkeiten in der PR von Finanzorganisationen zu verstehen und in die Finanz-Branche zu wechseln.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben Jörg E. Allgäuer und Matthias Larisch das Kompendium „Public Relations von Finanzorganisationen“ erstellt. Das Buch bietet eine praxisorientierte und gleichzeitig theoretisch abgesicherte Grundlage für die Kommunikation von Finanzorganisationen. Unter Berücksichtigung der strategischen und operativen Besonderheiten der Finanz-PR werden die wesentlichen Instrumente gegenüber allen Zielgruppen (Mitarbeiter, Medien, Aktionäre, Geschäftspartner, politische Entscheidungsträger und Gesellschaft) beschrieben. Der Leser findet über 500 konkrete Tipps, zahlreiche Infoboxen, Abbildungen und Mustervorlagen sowie aktuelle Brancheninterviews.

Kundenbewertungen auf Amazon:
www.amazon.de/Public-Relations-Finanzorganisationen-Praxishandbuch-Kommunikation/dp/3834910783

Rezension PR Journal:
www.pr-journal.de/lese-tipps/rezensionen/10954-allgaeuer--larisch-pr-fuer-finanzorganisationen.html

Rezension Kress:
kressbuch.de/dn/9783834910783/Public-Relations-von-Finanzorganisationen

Rezension Finanzmonitor:
www.finanzmonitor.de/index.php